Datenschutzhinweise (Art. 13 DSGVO)
1) Überblick & Rechtsgrundlagen
NOMMO ist eine Event-Discovery-App fürs Ruhrgebiet. Ein Konto (Login) brauchst du, um Events zu speichern/zu liken, „Bin dabei“ zu setzen, Freundschaften zu schließen und Freunde zu Events einzuladen („Spark“).
Während der geschlossenen Testphase ist auch das Durchstöbern nur mit Konto möglich. Das ist bewusst so: Wer nicht angemeldet ist, löst dadurch nur noch wenig Verarbeitung aus: die technisch notwendigen Verbindungsdaten (Punkt 2), im Fehlerfall einen Fehlerbericht (Punkt 5), Nutzungsereignisse und Klick-Datensätze ohne Kontobezug (Punkte 6 und 7) sowie, je nach Anlass, den Einmal-Wert für den Anmeldevorgang und deinen Einladungscode auf deinem Gerät (beide unten aufgeführt). Nach der Testphase wird das Durchstöbern wieder ohne Konto möglich sein.
Rechtsgrundlagen:
- Art. 6 Abs. 1 b DSGVO: Bereitstellung deines Kontos und der sozialen Funktionen (Vertrag/Nutzungsverhältnis).
- Art. 6 Abs. 1 f DSGVO: Betrieb, Stabilität und IT-Sicherheit der App sowie, während der geschlossenen Testphase, die Auswertung der Nutzung (berechtigtes Interesse, siehe Punkt 6; dagegen kannst du jederzeit widersprechen).
- Art. 6 Abs. 1 a DSGVO: Einwilligung, soweit du sie erteilst.
Was auf deinem Gerät gespeichert wird:
Für das Speichern und Auslesen von Informationen auf deinem Endgerät gilt § 25 TDDDG: erlaubt ist ohne Einwilligung nur, was für den von dir gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist. Wir speichern ausschließlich solche Daten. Eine Einwilligungsabfrage brauchst du deshalb nicht wegzuklicken, weil es nichts zu entscheiden gibt. Konkret sind das fünf Dinge:
- dein Anmelde-Cookie, ohne das du bei jedem Seitenwechsel abgemeldet wärst (entsteht erst nach dem Login, nie beim bloßen Besuch);
- ein Einmal-Wert für den Anmeldevorgang bei „Mit Google/Apple anmelden“, der den Vorgang gegen Fremdzugriff absichert und danach gelöscht wird;
- dein Einladungscode, wenn du über einen Einladungslink kommst, und zwar für 30 Minuten, damit er die Anmeldung übersteht;
- die Veranstaltung, die du merken wolltest, falls du vor dem Login auf „Merken“ oder „Bin dabei“ getippt hast, damit dein Tipp nach der Anmeldung nicht verloren ist; gilt nur für diesen Browser-Tab;
- dein Fortschritt in der Einführung, damit ein versehentliches Neuladen dich nicht wieder an den Anfang wirft; gilt nur für diesen Browser-Tab.
Alles Weitere, etwa gemerkte Filter, die zuletzt gewählte Stadt und eine Kopie deiner Merkliste, haben wir im September 2026 aus dem Gerätespeicher entfernt. Es gibt keine Wiedererkennung über Websites hinweg, keine Werbe- oder Analyse-Netzwerke, keinen Geräte-Fingerabdruck.
Mindestalter:
Du darfst NOMMO nur nutzen, wenn du mindestens 16 Jahre alt bist. Bei der Anmeldung bestätigst du das einmalig ausdrücklich; hast du dein Konto schon vorher angelegt, holst du diese Bestätigung beim nächsten Öffnen der App nach. Das ist eine Selbstauskunft, keine Alterskontrolle: Wir erheben kein Geburtsdatum und speichern zu deinem Alter nichts außer dem Zeitpunkt, zu dem du bestätigt hast. Technisch hält dich also nichts davon ab, die Bestätigung zu setzen, wenn du jünger bist; wir bitten dich trotzdem darum, es nicht zu tun. Wenn du jünger als 16 bist und trotzdem ein Konto hast, oder wenn dir auffällt, dass ein Konto einer Person unter 16 gehört, schreib uns an die oben genannte Adresse. Wir löschen das Konto dann.
2) Hosting & Server-Logs
Die Web-App, die API (unser Backend) und unser wöchentlicher Import-Job für Veranstaltungsdaten laufen alle drei bei Render in der Region Frankfurt. Die Server dieser drei Dienste stehen damit in Deutschland. Render gibt allerdings an, dass seine hauptsächliche Verarbeitung in den USA stattfindet und Übermittlungen dorthin für den Betrieb nötig sind; dazu unten mehr. Wo Anmeldung und Datenbank (Punkt 3) und das Fehler-Monitoring (Punkt 5) verarbeiten, steht dort. Dein Browser spricht dabei nie direkt mit der API: Anfragen gehen an die Web-App, die sie serverseitig weiterreicht.
Damit eine Seite ausgeliefert werden kann, fallen technisch notwendige Verbindungsdaten an (u. a. IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragte Ressource, User-Agent). Diese erreichen Render als Betreiber der Server. Soweit Render diese Verbindungs- und Protokolldaten für eigene Zwecke nutzt, etwa für den Plattformbetrieb und die Abwehr von Missbrauch, ist Render nach dem Vertrag mit uns dafür selbst verantwortlich und verarbeitet sie nach seiner eigenen Datenschutzerklärung (
render.com/privacy). Anfrage-Protokolle mit IP-Adresse, wie Render sie in größeren Tarifen anbietet, gibt es in unserem Tarif nach Renders Dokumentation nicht. Eine feste Frist nennt Renders Datenschutzerklärung nicht; für Geräte- und IP-Daten heißt es dort allgemein, Render bewahre sie auf, solange das für das ordnungsgemäße Funktionieren seiner Systeme nötig ist.
Unsere eigenen Logs sind sparsam: pro Anfrage eine Zeile mit Methode, Pfad, Statuscode und Dauer. Den Teil der Adresse hinter dem Fragezeichen schneiden wir vorher ab. Deine Suchbegriffe landen nicht im Log. Bei der personalisierten Empfehlungsliste kommt eine zweite Zeile hinzu: Sie hält fest, welche Termine dir als Entdeckungs-Vorschlag ausgespielt wurden, dazu eine täglich wechselnde Pseudonym-Kennung deines Kontos, nicht die Kennung des Kontos selbst. Eine IP-Adresse steht in keiner der beiden Zeilen, dein Zugangs-Token ebenfalls nicht. Diese Zusage gilt für unseren eigenen Code. Für das, was Render als Plattformbetreiber für eigene Zwecke verarbeitet, gilt Renders Datenschutzerklärung (siehe oben).
Zweck: Auslieferung der App, Stabilität, IT-Sicherheit. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 f DSGVO.
Empfänger ist Render Services, Inc. mit Sitz in den USA: als Auftragsverarbeiter für alles, was Web-App, API und Import-Job dort verarbeiten, einschließlich der Verbindungsdaten, und soweit Render diese Verbindungsdaten für eigene Zwecke nutzt, als eigener Verantwortlicher. Der Serverstandort in der EU schließt einen Zugriff aus den USA nicht aus. Mit Render besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Render ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; Übermittlungen in die USA stützen sich deshalb auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission dazu (Art. 45 DSGVO). Für die Auftragsverarbeitung sieht der Vertrag hilfsweise die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission vor.
3) Konto & Anmeldung (Supabase, Google, Apple)
Konten verwalten wir über Supabase (Authentifizierung und Datenbank). Die Anmeldung erfolgt über Google oder Apple (jeweils OAuth). Der Anbieter, über den du dich anmeldest, übermittelt dabei eine Kennung, deine E-Mail-Adresse und in der Regel deinen Namen, Google zusätzlich einen Link zu deinem Profilbild. Supabase speichert diese Angaben zu deinem Anmeldekonto und vergibt eine interne Nutzerkennung. Die App selbst verwendet davon die interne Kennung, die E-Mail-Adresse und deinen Namen, aus dem sie die Initialen deines Profilsymbols bildet; das Profilbild nutzt sie nicht. Wählst du bei Apple „E-Mail-Adresse verbergen“, erhalten wir statt deiner Adresse eine Weiterleitungsadresse von Apple. Beim Start wählst du einen öffentlichen Handle (Nutzername) für die sozialen Funktionen. Einen früher angegebenen Anzeigenamen speichern wir weiter, zeigen ihn aber nicht mehr an.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 b DSGVO (Konto/Nutzungsverhältnis).
Altersbestätigung: NOMMO ist erst ab 16 Jahren. Die Anmeldung enthält eine einmalige Bestätigung, dass du 16 Jahre oder älter bist; Konten, die vor deren Einführung angelegt wurden, holen sie beim nächsten Öffnen der App nach (siehe „Mindestalter“ oben). Gespeichert wird dazu ausschließlich der Zeitpunkt dieser Bestätigung, kein Geburtsdatum und kein Alter (Datenminimierung, Art. 5 Abs. 1 c DSGVO). Zweck ist der Nachweis, dass die Erklärung abgegeben wurde. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Einhaltung des Mindestalters; §§ 104 ff. BGB, Art. 8 DSGVO). Der Zeitstempel ist im Datenexport enthalten und wird bei Kontolöschung mit entfernt. Es handelt sich um eine Selbstauskunft, nicht um eine Altersverifikation.
Empfänger: Supabase (Auth + Datenbank) sowie Google und Apple (Login). Unser Vertragspartner bei Supabase ist die Supabase Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur. Gespeichert und in erster Linie verarbeitet werden die Daten in der Region Frankfurt (eu-central-1), also innerhalb der EU. Ein Zugriff von außerhalb der EU, etwa durch Supabase selbst oder durch dessen Unterauftragnehmer, ist damit nicht ausgeschlossen. Mit Supabase besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Die Übermittlung in Drittländer stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO), die Bestandteil dieses Vertrags sind. Zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen, die der Vertrag festlegt, gehören unter anderem die Verschlüsselung der gespeicherten Daten mit AES-256 und der Übertragung mit TLS 1.2, Schlüssel, die in FIPS-140-2-konformen Hardware-Sicherheitsmodulen geschützt sind, sowie auf das Nötige beschränkte und mit Zwei-Faktor-Anmeldung gesicherte Zugriffe der eigenen Beschäftigten.
4) Soziale Funktionen & gespeicherte Aktivität
Wenn du eingeloggt bist, verarbeiten wir die Daten, die durch deine Nutzung entstehen:
- gespeicherte/gelikte Events und „Bin dabei“-Markierungen,
- Ordner, in die du gespeicherte Events einordnest (Name des Ordners und welche Events darin liegen),
- je Termin verborgene Aktivität, also welche Termine du gezielt vor Freunden verbirgst,
- Bewertungen besuchter Events (Sterne und optionaler Stimmungs-Chip) sowie der Vermerk, dass du eine Bewertung übersprungen hast,
- gefolgte Veranstalter,
- Freundschaften (Anfragen, Annahmen, Ablehnungen),
- Sparks (Einladungen an Freunde zu einem Event, inkl. optionaler Kurznachricht),
- Einladungen in die Testphase: der persönliche Einladungscode, mit dem du andere einlädst, wie oft und von wem er eingelöst wurde, und welchen Code du selbst wann eingelöst hast (das ist dein Zugang zur Testphase); löst du den persönlichen Code einer anderen Person ein, bekommst du dabei automatisch eine Freundschaftsanfrage von ihr, sofern zwischen euch noch keine Freundschaft oder Anfrage besteht und keiner den anderen blockiert hat,
- Blockierungen (wen und wann du blockiert hast).
Sichtbarkeit für Freunde:
Events, die du speicherst oder bei denen du „dabei“ bist, sowie deine Bewertungen besuchter Events werden deinen bestätigten Freunden in deren Aktivitäts-Feed angezeigt; eine übersprungene Bewertung erscheint dort nicht. Freundschaften bestehen nur nach beidseitiger Bestätigung. Sparks erhalten die von dir adressierten Freunde. Diese Sichtbarkeit ist standardmäßig aktiv; du kannst sie jederzeit im Profil unter „Freunde sehen meine Aktivität“ abschalten. Deine Aktivität ist dann für niemanden mehr sichtbar. Einen einzelnen Termin kannst du zusätzlich gezielt vor Freunden verbergen (Toast nach einer Zusage oder Schalter auf der Event-Seite), ohne die Sichtbarkeit insgesamt abzuschalten; der Marker dazu wird ausschließlich zu diesem Zweck gespeichert.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 b DSGVO (Kernfunktion der App).
5) Fehler-Monitoring (Sentry)
Zur Erkennung und Behebung von Fehlern setzen wir Sentry ein, und zwar in der EU-Region von Sentry: Die Fehlerberichte und ihre Sicherungen liegen in Frankfurt. Das Sentry-Paket hängt an Fehlerberichte von sich aus Angaben an: die aufgerufene Adresse, Browser und Betriebssystem, die letzten Klicks und Seitenwechsel, auf dem Server außerdem die Anfrage mit Kopfzeilen, Cookies und Inhalt. Die Einstellung sendDefaultPii=false verhindert davon nur einen Teil. Deshalb entfernen wir vor dem Versand selbst: IP-Adresse, Nutzerkennung, Cookies, alle Kopfzeilen der Anfrage außer der Browserkennung (darunter den Authorization-Header und den Referer, also die zuvor besuchte Seite), den Inhalt der Anfrage (etwa den Text eines Sparks oder einen eingegebenen Einladungscode) sowie die Suchbegriffe und Einladungscodes aus allen enthaltenen Adressen, auch aus den mitgeschickten Verlaufsspuren. Beim Versand aus deinem Browser erreicht deine IP-Adresse Sentry technisch bedingt über die Verbindung; in den Bericht übernommen wird sie nicht. Im Fehlerbericht bleiben damit unter anderem die Fehlermeldung, der technische Ablauf bis zum Fehler, der Seitenpfad, Browser und Betriebssystem, Spracheinstellung und Zeitzone sowie die Spur der letzten Klicks, Seitenwechsel und Anfragen der App. In dieser Spur können Kennungen oder Nutzernamen anderer Konten stehen, etwa wenn du eine Freundschaftsanfrage beantwortest oder einen Spark öffnest. Es findet keine Session-Aufzeichnung (Replay) und kein Performance-Tracing statt.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 f DSGVO (IT-Sicherheit/Fehlerbehebung). Anbieter: Functional Software, Inc. (Sentry).
6) In-App-Analyse / Nutzungsstatistik
NOMMO erfasst während der geschlossenen Testphase Nutzungsereignisse (z. B. aufgerufene Events, verwendete Filter, abgeschlossene Einführungsschritte) in einer internen Tabelle. Die Ereignisse sind, wenn du eingeloggt bist, einem Konto zugeordnet (ohne Login entstehen sie ohne jeden Kontobezug), enthalten aber keine Klarnamen und keine Gerätekennungen. Der einzige Freitext ist dein Suchbegriff bei der Veranstaltungssuche; er wird nach 90 Tagen automatisch entfernt.
Zweck: herauszufinden, ob nommo funktioniert, bevor es öffentlich startet. Wir wollen wissen, ob Eingeladene durch die Einführung kommen, ob sie wiederkommen und ob der Feed zu einem Klick auf die Veranstaltung führt. Ebenfalls ausgewertet wird, welche Veranstaltungslinks angeklickt werden. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse). Wir haben die Abwägung dazu schriftlich dokumentiert und stellen sie auf Anfrage zur Verfügung.
Dein Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO): Du kannst der Auswertung jederzeit widersprechen: im Profil unter „Privatsphäre“, Schalter „Nutzungsstatistik teilen“. Ein Widerspruch wirkt sofort: Ab dann entstehen keine dir zuordenbaren Ereignisse mehr, und die bereits vorhandenen werden unverzüglich anonymisiert (Konto-Bezug und Suchbegriff werden entfernt, die reine Zählung bleibt). Das ist nicht umkehrbar. Verschlüsselte Sicherungskopien können den Stand davor noch bis zu 92 Tage enthalten.
Unabhängig davon speichert NOMMO für eingeloggte Nutzer je Kalendertag die Information, dass das Konto an diesem Tag genutzt wurde, ohne Inhalte, ohne aufgerufene Seiten, ohne Geräteinformationen. Diese minimale Aktivitätsinformation dient der Auswertung der Testphase (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), ist im Datenexport enthalten und wird bei Kontolöschung mit entfernt. Während der geschlossenen Testphase werten wir sie intern aus, um die Test-Kohorte zu verstehen. Dafür erzeugen wir mit einem eigenen Skript einen Bericht als Datei, den nur wir ansehen; diese Auswertung wird nach Ende der Testphase gelöscht.
Woraus der Bericht entsteht: Neben den Aktivitätstagen, den Nutzungsereignissen (oben) und den Klick-Datensätzen (Punkt 7) nutzen wir dafür Angaben, die die App für ihre Funktionen speichert (Punkte 3 und 4, Art. 6 Abs. 1 b DSGVO): deine Kennung (siehe unten) und deinen Registrierungstag, wann du „Bin dabei“ oder Likes gesetzt, Bewertungen abgegeben, Sparks verschickt oder Ordner angelegt hast und wann du Veranstaltern gefolgt bist, bei „Bin dabei“ außerdem, ob das Event schon vorbei ist, und wer wen über einen Einladungscode eingeladen hat. Für den Bericht nutzen wir diese Angaben zusätzlich, und zwar auf Grundlage unseres berechtigten Interesses, herauszufinden, ob NOMMO in der Testphase funktioniert (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Abwägung dazu haben wir schriftlich dokumentiert und stellen sie auf Anfrage zur Verfügung.
Was in diesem Bericht steht: eine Zeile je Testerin oder Tester, und darin: eine Kennung, dein Registrierungstag, der Tag deines ersten „Bin dabei“, das du nicht zurückgenommen hast, und ob es in den ersten sieben Tagen nach der Registrierung lag, für die Wochen ab deiner Registrierung je drei Ja/Nein-Angaben (ob du die App eingeloggt genutzt hast, ob du mindestens ein Event gelikt oder „Bin dabei“ gesetzt hast und ob mindestens ein „Bin dabei“ darunter war), wie viele andere Testerinnen und Tester über deinen persönlichen Code dazugekommen sind, ob von dir mindestens eine Bewertung vorliegt, ob mindestens ein „Bin dabei“ auf ein bereits vergangenes Event fällt und ob du über unseren allgemeinen Einladungslink oder über den persönlichen Code einer anderen Person gekommen bist. Im zweiten Fall steht dort deren Kennung; hat diese Person ihr Konto gelöscht oder widersprochen, steht dort nur „Persönlicher Code (ohne Angabe)“, ohne zu sagen, welches von beidem. Hast du selbst jemanden eingeladen, steht deine Kennung in dessen Zeile. Eine weitere Spalte enthält keine Angaben über dich; sie ist für eine spätere Befragung vorgesehen, die wir vorher gesondert beschreiben. Außerdem enthält der Bericht Summen: Nutzungsereignisse je Art, je Tag und je Bereich der App, aus dem ein Aufruf kam, und Zahlen zu den Klick-Datensätzen (Punkt 7), jeweils von Testerinnen und Testern und aus Zeilen ohne Kontobezug; bei wenigen Testerinnen und Testern lassen sie sich einzelnen Personen zuordnen. Konten, die vor Beginn der Auswertung angelegt wurden, stehen nicht im Bericht; hat ein solches Konto jemanden eingeladen, steht seine Kennung in dessen Zeile. Wenn du widersprochen hast: Hast du der Statistik-Auswertung im Profil widersprochen oder per E-Mail der Speicherung deiner Aktivitätstage (siehe unten), stehst du ab dem nächsten Bericht nicht mehr darin: Es gibt keine Zeile für dich, in der Zeile einer Person, die du eingeladen hast, steht statt deiner Kennung nur „Persönlicher Code (ohne Angabe)“, und in keiner Kennzahl der Testgruppe (Aktivierung, Wochenwerte, Einladungen) zählst du mit. Der Bericht nennt nur, wie viele Konten als widersprochen gelten. Jeder neue Bericht ersetzt die früheren; ältere Fassungen löschen wir dabei. Nutzungsereignisse und Klick-Datensätze aus der Zeit vor deinem Widerspruch im Profil werden anonymisiert (siehe oben und Punkt 7); Klick-Datensätze entstehen danach weiter, nur ohne Kontobezug. Beide zählen so in den Summen und Anteilen weiter mit. Nimmst du den Widerspruch im Profil zurück, zählst du ab dem nächsten Bericht wieder mit, auch rückwirkend für die Wochen davor (außer du hast zusätzlich per E-Mail widersprochen); anonymisierte Ereignisse bleiben anonym. Zur Kennung: Das ist dein Nutzername. Hast du keinen vergeben, steht dort eine gekürzte Konto-Kennung. Inhalte stehen in diesem Bericht nicht, also weder aufgerufene Seiten noch Suchbegriffe noch einzelne Events.
Wichtig zur Abgrenzung: Der Schalter im Profil stoppt die Speicherung dieser Aktivitätstage
nicht. Er betrifft die Nutzungsereignisse aus dem ersten Teil dieses Punkts und nimmt dich aus dem Bericht heraus (siehe oben); gespeichert werden die Aktivitätstage weiter. Widersprechen kannst du der Speicherung der Aktivitätstage trotzdem jederzeit (Art. 21 DSGVO); schreib uns dafür kurz an
jonathan@nommo.events, dann löschen wir sie und legen keine neuen mehr an. Weil es hier keinen Schalter gibt, machen wir das von Hand, und aus demselben Grund sagen wir auch, was das heißt: Die Löschung ist nicht umkehrbar, und verschlüsselte Sicherungskopien können den Stand davor noch bis zu 92 Tage enthalten.
Was wir als Nachweis speichern: Wenn du in die Statistik einwilligst oder die Einwilligung widerrufst, einer Auswertung widersprichst oder den Widerspruch zurücknimmst, den Nutzungsbedingungen zustimmst oder einen Hinweis zu diesen Punkten bestätigst, speichern wir das mit Zeitpunkt, Weg (etwa Profil, Hinweis in der App oder deine E-Mail) und, wo es eine gibt, der Fassung des Textes. Als wir dieses Protokoll am 12. September 2026 eingeführt haben, haben wir für die Konten, die es da schon gab, den damaligen Stand der Statistik-Einstellung nachgetragen, soweit einer gespeichert war: eine Einwilligung als Einwilligung, sonst als Widerspruch. Diesen Widerspruch kannst du im Profil zurücknehmen. So können wir belegen, dass wir unsere Pflichten erfüllt haben (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Diese Einträge stehen in deinem Datenexport und werden bei Kontolöschung mit entfernt. Ändern wir die Punkte zu Statistik und Bericht, zeigen wir dir in der App einen Hinweis.
7) Weiterleitungen zu Ticket-/Veranstalterseiten
Klickst du auf einen Ticket- oder Veranstalter-Link, leiten wir dich über unseren Server weiter und speichern dabei einen Klick-Datensatz: Zeitpunkt, Ziel-Veranstaltung und Referrer sowie, wenn du eingeloggt bist, den Bezug zu deinem Konto. Deine IP-Adresse speichern wir nicht, auch nicht als Hash, und deinen Browser-Kennstring (User-Agent) ebenfalls nicht. Er wird nur im Moment der Weiterleitung gelesen, um automatisierte Zugriffe auszusortieren, und nicht abgelegt.
Kontobezug: Für ihn gilt exakt dieselbe Regel wie für die Nutzungsereignisse in Punkt 6, denn es ist dieselbe Prüfung an derselben Stelle. Er entsteht also standardmäßig, und dein Widerspruch im Profil („Nutzungsstatistik teilen“) beendet ihn für künftige Klicks und entfernt ihn aus den bereits vorhandenen. Ohne Kontobezug ist der Datensatz eine reine Zählung, die sich keinem Menschen zuordnen lässt.
Zweck ist die Messung der Reichweite: wie oft überhaupt auf eine Veranstaltung weitergeleitet wird, und, solange ein Kontobezug besteht, ob dieselben Konten im Verlauf der Testphase wiederkommen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 f DSGVO für die Zählung und für den Kontobezug.
Dein Klick verschiebt außerdem das Kategoriegewicht für deinen persönlichen Feed (Punkt 8). Das geschieht unabhängig von diesem Klick-Datensatz und auch dann, wenn du der Nutzungsstatistik widersprochen hast. Der gespeicherte Klick-Datensatz selbst wird für die Sortierung deines Feeds nicht ausgewertet; er dient allein der Reichweitenmessung.
Ehrlichkeitshalber: Aus der Zeit davor liegen noch Klick-Datensätze mit User-Agent und IP-Hash in der Datenbank. Neue entstehen nicht mehr; die alten Felder werden mit dem nächsten Wartungsschritt gelöscht.
8) Personalisierter Feed
Dein Feed ist nicht für alle gleich sortiert. Damit er zu dir passt und sich nicht wiederholt, verarbeiten wir zweierlei.
Was du in der App tust. Aus deinen Angaben in der Einführung (welche Veranstaltungsarten du beim Wischen magst und welche Merkmale wie „kostenlos“ oder „draußen“ du wählst), aus deinen gespeicherten Events, Zusagen, Bewertungen, angenommenen Sparks und aus Klicks auf Ticket-Links leiten wir Gewichte für Veranstaltungsarten ab (zum Beispiel: dich interessiert Livemusik mehr als Sport). Gespeichert wird dabei nicht die einzelne Handlung als Bewertung deiner Person, sondern ein Zahlenwert je Kategorie, der sich mit der Zeit verschiebt. Je Tag und Veranstaltungsreihe zählt ein Klick höchstens einmal.
Was wir dir gezeigt haben. Wir protokollieren, welche Veranstaltung dir an welcher Stelle des Feeds angezeigt wurde, wann, und ob sie aus der Rangfolge oder aus der bewussten Beimischung stammte („Anzeige-Protokoll“). Es dient ausschließlich dazu, dir häufig Gezeigtes seltener erneut zu zeigen und Liegengebliebenes wieder nach vorn zu holen. Es fließt nicht in Auswertungen, Statistiken oder Werbung, und es wird niemandem außer dir angezeigt. Nach 90 Tagen löschen wir diese Einträge automatisch; mit deinem Konto verschwinden sie sofort.
Rechtsgrundlage für beides: Art. 6 Abs. 1 b DSGVO, denn ein persönlich sortierter Feed ist die Leistung, für die du dich angemeldet hast, und ohne diese Daten gibt es ihn nicht.
Was das für deinen Widerspruch unter Punkt 6 bedeutet (wichtig, damit du dich nicht täuschst): Der Schalter „Nutzungsstatistik teilen“ in deinem Profil betrifft unsere Auswertung der Testphase. Er schaltet die Personalisierung deines Feeds nicht ab, weil sie auf einer anderen Rechtsgrundlage steht: Sie ist die Funktion selbst, nicht deren Messung. Konkret heißt das: Wenn du widersprochen hast, entsteht zu deinem Ticket-Klick kein auswertbarer Klick-Datensatz mit Kontobezug mehr. Das Kategoriegewicht für deinen Feed verschiebt sich aber weiterhin. Wenn du gar keine Personalisierung möchtest, schreib uns; wir setzen deine Gewichte zurück und löschen dein Anzeige-Protokoll.
Deine Freunde sehen davon nichts. Weder das Anzeige-Protokoll noch deine Kategoriegewichte sind für andere sichtbar. Was Freunde von deiner Aktivität sehen, steuerst allein du, und zwar über den Schalter im Profil und, je Termin, über „vor Freunden verbergen“ (Punkt 4).
Im Datenexport nach Art. 15/20 DSGVO sind beide Datenarten enthalten.
9) Schriftarten & Bilder
Schriftarten werden lokal über unseren Server ausgeliefert (kein Abruf bei Google Fonts). Veranstaltungsbilder werden ebenfalls über unseren Server ausgeliefert: Wir zeigen nur Bilder mit dokumentierter Lizenz (derzeit aus den offenen Daten von DestinationHub.Ruhr, mit Nennung von Urheber und Lizenz am Bild), holen sie serverseitig ab und liefern sie verkleinert von unserer eigenen Domain aus. Dein Browser ruft dabei keinen fremden Bildserver auf; der Anbieter des Bildes sieht also weder deine IP-Adresse noch, welche Seite du ansiehst. Für alle anderen Veranstaltungen zeigen wir ein eigenes, KI-generiertes Symbolbild (gekennzeichnet).
10) Empfänger / Auftragsverarbeiter
- Supabase: Authentifizierung & Datenbank. Anbieter ist die Supabase Pte. Ltd. in Singapur, gespeichert wird in Frankfurt (Auftragsverarbeitung mit AV-Vertrag, Drittlandgrundlage: Standardvertragsklauseln, siehe Punkt 3).
- Google: Anmeldung via OAuth.
- Apple: Anmeldung via OAuth („Mit Apple anmelden“).
- Render: Hosting der Web-App, der API und unseres wöchentlichen Import-Jobs. Die Dienste laufen in der Region Frankfurt, der Anbieter Render Services, Inc. sitzt in den USA (Auftragsverarbeitung mit AV-Vertrag; für eigene Zwecke wie Plattformbetrieb und Missbrauchsabwehr eigener Verantwortlicher; Drittlandgrundlage: EU-US Data Privacy Framework, siehe Punkt 2).
- Sentry: Fehler-Monitoring für Web-App und API; Anbieter ist Functional Software, Inc. mit Sitz in den USA. Die Fehlerberichte liegen in der EU-Region von Sentry in Frankfurt; was wir vor dem Versand entfernen, steht unter Punkt 5. Mit Sentry besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Sentry ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; Übermittlungen in die USA stützen sich deshalb auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission dazu (Art. 45 DSGVO), hilfsweise auf die Standardvertragsklauseln, die Bestandteil des Vertrags sind. Wie lange Sentry einen Fehlerbericht aufbewahrt, richtet sich nach dem Tarif zum Zeitpunkt des Eingangs: in unserem jetzigen Tarif 30 Tage, in größeren Tarifen 90 Tage.
Mehrere der genannten Empfänger sind Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, darunter Render Services, Inc. und Functional Software, Inc. (Sentry), beide in den USA, sowie die Supabase Pte. Ltd. in Singapur. Wo verarbeitet wird und wo der Anbieter sitzt, sind dabei zwei verschiedene Fragen: Unsere Dienste bei Render laufen in Frankfurt, ein Zugriff aus den USA ist damit trotzdem nicht ausgeschlossen. Für jeden Empfänger einzeln muss deshalb geklärt sein, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen wurde und worauf eine Übermittlung gestützt wird, etwa auf Standardvertragsklauseln oder auf einen Angemessenheitsbeschluss. Für Supabase und Render stehen AV-Vertrag und Übermittlungsgrundlage unter Punkt 3 und Punkt 2, für Sentry in der Liste oben. Alle drei Verträge laufen auf den oben genannten Verantwortlichen. Eine Kopie der Standardvertragsklauseln erhältst du auf Anfrage an die oben genannte Adresse. Google und Apple sind bei der Anmeldung selbst Verantwortliche und keine Auftragsverarbeiter. Für Nutzer in der EU sind das die Google Ireland Limited und die Apple Distribution International Limited, beide mit Sitz in Irland; es gelten deren eigene Datenschutzbestimmungen. Die Google LLC ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; Apple stützt Übermittlungen in Drittländer nach eigenen Angaben auf Standardvertragsklauseln.
11) Speicherdauer
- Konto- und Aktivitätsdaten: bis zur Löschung deines Kontos (siehe Punkt 12).
- Klick-Datensätze: in der Regel 90 Tage.
- Abgelehnte Freundschaftsanfragen: in der Regel 30 Tage.
- Blockierungen: bis zur Aufhebung durch dich oder bis zur Löschung deines Kontos.
- Sparks: 7 Tage nach dem Beginn des Events, zu dem der Spark gehört. Danach löscht ein nächtlicher Job sie automatisch, zusammen mit den Einträgen der Empfänger.
- Anzeige-Protokoll des Feeds (welche Veranstaltung dir wann an welcher Stelle gezeigt wurde): 90 Tage, danach löscht ein nächtlicher Job sie automatisch.
- Server-Logs: Was in unseren eigenen Logs überhaupt steht, findest du unter Punkt 2. Eine IP-Adresse gehört nicht dazu. Diese Zeilen liegen in der Log-Ansicht unseres Hosting-Dienstleisters. Render hält sie in unserem Tarif 7 Tage vor; danach stehen sie laut Render nicht mehr zur Verfügung. Soweit Render Verbindungsdaten als eigener Verantwortlicher verarbeitet, gilt dafür Renders eigene Datenschutzerklärung (Punkt 2).
12) Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit sowie Widerspruch. Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Es besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde.
In der App umgesetzt:
- Datenexport: im Profil unter „Meine Daten exportieren“ (maschinenlesbares JSON, Art. 20 DSGVO) und, wenn dein Zugang gesperrt ist, auf der Seite, die dich dann empfängt (siehe unten).
- Kontolöschung: im Profil unter „Account löschen“. Dabei werden deine Konto- und Aktivitätsdaten sowie dein Anmeldekonto gelöscht (Art. 17 DSGVO). Deine Nutzungsereignisse und Klick-Datensätze behalten wir in anonymisierter Form, also ohne Bezug zu dir und ohne deinen Suchtext; die Klick-Datensätze verschwinden zusätzlich nach 90 Tagen ganz. In der laufenden Datenbank wirkt die Löschung sofort, in bestehenden Sicherungskopien erst mit deren Ablauf, spätestens nach 92 Tagen. Stehst du in einem schon erzeugten Bericht zur Testphase (Punkt 6), fällst du dort mit dem nächsten Bericht heraus.
- Wenn dein Zugang gesperrt ist: Während der geschlossenen Testphase kann das Profil für dich gesperrt sein, weil dein Zugang noch nicht freigeschaltet ist oder weil eine Zustimmung aussteht. Beide Knöpfe stehen dann auf der Seite, die dich stattdessen empfängt („Du brauchst eine Einladung“ bzw. „Kurz bestätigen“). Auskunft und Löschung hängen weder an der Freischaltung noch an einer Zustimmung. Du kannst uns stattdessen auch jederzeit formlos an jonathan@nommo.events schreiben.
13) Änderungen
Wir aktualisieren diese Hinweise, wenn sich Rechtslage, Technologien oder unsere Prozesse ändern.
Stand: 3. Oktober 2026.